Unter diesem Namen laufen hier zwei recht unterschiedliche Sportarten. Die eine ist Bikepark-Fahren: Protektoren an, Liftkarte, die gleichen Strecken fahren, bis die Hände aufgeben. Die andere ist alpines Touren: zwei Stunden Aufstieg auf einer Schotterstraße zu einer Hütte und eine Abfahrt, die man sich wirklich verdient hat. Dieses Tal ist einer der wenigen Orte, die für beides richtig eingerichtet sind.


Leogang und Saalbach-Hinterglemm liegen über dem Kamm im Norden und beherbergen zusammen einige der meistbefahrenen Strecken der Alpen — Weltcup-Downhillstrecken, lange Flowlines, Jumptrails und progressiv abgestufte Anfängerstrecken. Beide sind mit Liften erschlossen, beide verleihen alles inklusive Integralhelmen und Protektoren, und beide sind nah genug, dass man einen ganzen Tag fahren und zum Abendessen zurück sein kann.
Österreich ist strenger als die meisten Länder, was die Frage angeht, wo Fahrräder fahren dürfen: Nicht jeder Forstweg oder Wanderpfad ist legal zum Fahren freigegeben, und das Netz der offiziell freigegebenen Mountainbike-Routen ist das, was Sie nutzen sollten. Bleiben Sie auf ausgeschilderten Bike-Routen, geben Sie Wanderern Vorrang, schließen Sie Tore auf Weideland hinter sich, und behandeln Sie die markierten Wanderwege als tabu, sofern kein Schild etwas anderes sagt.

Zwei Sportarten, ein Tal: vormittags den Park fahren, nachmittags eine Hüttenabfahrt verdienen.



Nein — und das ist hier wichtig. In Österreich sind Forstwege und Pfade nicht automatisch für Fahrräder freigegeben; das Fahren ist auf Routen erlaubt, die offiziell dafür freigegeben wurden. Das beschilderte Mountainbike-Netz ist umfangreich, sodass dies in der Praxis selten eine Einschränkung darstellt, aber markierte Wanderwege sollten als für Fahrräder gesperrt behandelt werden, sofern die Beschilderung nichts anderes angibt.
Leogang und Saalbach-Hinterglemm liegen beide nördlich über dem Kamm, erreichbar über Zell am See und Saalfelden — bequem unter einer Stunde mit dem Auto vom Talboden. Sie haben ihre eigenen Sommersaisondaten und Liftfahrpläne, also prüfen Sie diese vor der Abfahrt, besonders früh und spät in der Saison.
Mehrere Seilbahnen der Region befördern im Sommer Fahrräder, darunter Optionen in Zell am See und Kaprun sowie die Parklifte über dem Kamm. Welche Lifte fahren, an welchen Daten und was ein Fahrradticket kostet, ändert sich von Saison zu Saison — die Betreiber veröffentlichen aktuelle Details, und es lohnt sich, am Tag vorher nachzusehen statt am Morgen selbst.
Überhaupt nicht. Verleihgeschäfte in Zell am See, Kaprun und an den Bikeparks führen Trail-, Enduro- und Downhill-Bikes, E-MTBs und die dazugehörige Schutzausrüstung. Downhill-Bikes und Integralhelme werden üblicherweise im Park selbst verliehen und nicht im Tal.
Ja, wenn Sie das richtige Gelände wählen. Die Parks stufen ihre Strecken ein und beide haben echte Anfänger-Flowlines sowie Trainings- und geführte Touren. Abseits der Parks sind die geschotterten Almwege die freundliche Option: der Aufstieg ist anstrengend, aber die Abfahrt ist breit und unkompliziert, was eine viel sanftere Einführung ist als technischer Singletrack.
Das Wetter — nachmittägliche Gewitter sind im Sommer häufig und exponierte Kämme sind kein Ort, um in einem erwischt zu werden. Auch Liftbetriebsdaten, Streckensperrungen wegen Forstarbeiten und ob die Route über Weideland führt. Nehmen Sie ein Reparaturset und genug Wasser für den Aufstieg mit; die Hütten sind zuverlässig für Essen, aber sie liegen nicht dicht beieinander.





Ein Chalet für zehn Personen in Piesendorf, mit Platz für die Räder und die Ausrüstung.